Projekt



Der Nachbarschaftstreff spielt eine zentrale Rolle in der Düttmann-Siedlung. Nachbarn und besonders Mütter besuchen ihn regelmäßig.


Viele Mütter gingen nahtlos von Ehe in Mutterschaft über – ohne Zeit für Ausbildung.

Verlangen die Kinder weniger Zeit, wissen die Mütter oft nicht, wie sie eine Ausbildung oder Job finden. Ohne jegliche Ausbildung oder Berufserfahrung sind Zweifel naheliegend. Das Projekt beginnt mit einer Besinnung an die eigenen Stärken – denn Mütter von Großfamilien sind Organisationstalente.

In einer zweiten Phase lernen die Mütter verschiedene Berufe kennen und die dazu passende Ausbildung. Gemeinsam mit den Müttern wird evaluiert, ob sie schon bereit für eine Ausbildung sind, ober ob sie noch etwas dazu lernen müssen.


Mütter lernen, sich fit für Ausbildung oder Job zu machen

Anstatt dass sie einem extern vorgefertigten Programm folgen, erstellen sie gemeinsam mit Betreuern einen individuellen Plan, der passgenau ihren Bedürfnissen entspricht. Der Berufswunsch und die Selbstbestimmung steht im Mittelpunkt.


Die Kraft der Gruppe

Jährlich entsteht eine Gruppe von Müttern, die gemeinsam nach einer Ausbildung oder einem Job suchen. Vermutlich haben sie unterschiedliche Berufswünsche, aber sie machen gemeinsam dafür fit. Diese Gruppe gibt Unterstützung, hilft am Ball zu bleiben, bietet auch Freiraum von ihrem Alltag und noch viel mehr. Es nutzt die positiven Effekte einer Selbsthilfegruppe.


Drei klare Phasen für ein Ziel: Den Berufseinstieg ermöglichen

Hier die Struktur des Projektes Mütter stärken in der Düttmann-Siedlung klar visualisiert. Es ist ein Modellprojekt, was derzeit in der Finanzierungsphase ist. Ein bezirklicher Bedarf wurde attestiert, somit ist das Projekt zu 75% von EU und Berlin finanziert.

Das Umfeld der Düttmann-Siedlung

Die Siedlung im Graefe-Kiez ist vermutlich die geheimste Berlins. Versteckt in einem Häuserkern, teilweise verdeckt von Altbau auf der Urbanstrasse und von der riesigen Rentenversicherung auf der Hasenheide ist es eine Kleinstadt in der Stadt. Die 3000 Einwohner leben weitgehen abgeschieden, das Umfeld kennt die Siedlung kaum. Eine Vielzahl von Trägern arbeitet daran, den Wandel von Brennpunkt zu angenehmem Kiez zu verstetigen.

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Schreiben Sie an: mail@kiez.fm